Abenteuerangeln 2021

10 Kinder folgten der Einladung zum diesjährigen Abenteuerangeln am Samstagnachmittag, 18. September 2021. Viele waren zum ersten Mal dabei. Beim Treffen im Wald bei der Kläranlage Hambühren erklärte der Jugendwart zunächst, was dieses Angeln überhaupt bedeutet. Gefischt werden soll in der Aller, die am Ende des Weges bereits zu sehen war. Zunächst wurden Teams zusammengestellt, 1 Betreuer mit 2-3 Kindern. Danach die Ausrüstung der Kids gesichtet. Alles was nicht gebraucht wurde, blieb gleich im Auto. So wenig Gepäck wie möglich, war die Devise.

Danach marschierten wir gemeinsam los – Richtung Aller. Niemand hatte irgendwelche Köder dabei, denn die wollten wir uns gleich im Wald oder auf der Wiese selbst zusammensuchen.

Das klappte auch sehr gut. Bald waren die, zuvor an jedes Kind, verteilten und wiederverwendbaren Köderdosen gut gefüllt: Würmer, Käfer, Heuschrecken usw. Danach bestand die Aufgabe darin, die noch nicht montierten Angelruten für den Einsatz mit den gesammelten Ködern vorzubereiten. Es galt, das beim Freitagsangeln Erlernte jetzt praktisch umzusetzen. Die Betreuer unterstützten, wenn es mal hakte. Schließlich waren die Ruten einsatzbereit und die Teams verteilten sich an der Buhnenstrecke der Aller. Nicht alle, aber viele Teilnehmende fingen Fische. Keine Großen zwar, aber das war auch nicht das Ziel. Kleine Weißfische, Barsche und sogar ein kleiner Rapfen gingen an die Haken. Die Kinder sollten erfahren, dass man auch mit ganz einfachen Mitteln und ohne anzufüttern erfolgreich fischen kann. 

Am späten Nachmittag trafen wir alle an der „Hasselmannschen Kuhle“ wieder zusammen, um die letzte Angelstunde dort gemeinsam zu fischen.

Auch hier wurden noch einige Fische erbeutet.

Um 17.00 Uhr rief der Jugendwart zum Casting: 10 Meter Entfernung zur hölzernen, roten Mittelscheibe und jeder 3x Pendelwurf. Das Ergebnis dient auch gleichzeitig für alle, die noch nicht die Sportfischerprüfung abgelegt haben, als Qualifikation für die Teilnahme am Raubfischangeln Mitte Oktober. 1 Treffer ist Pflicht.

Den ersten Platz belegte schließlich Noel Clausen und durfte sich zuerst einen Sachpreis aussuchen. Es folgten Maddox Wiedecke und Fynn Lohmann.

Kurz vor 18.00 Uhr kam Betreuer Sven mit dem Gasgrill und versorgte die hungrige Truppe mit leckeren Bratwürstchen.

Wer mochte, durfte natürlich noch weiterangeln. Dabei wurden schließlich noch 2 Hechte auf Kunstköder gefangen. Hoffentlich klappt das beim Raubfischangeln im Oktober dann auch so gut.

Die Jugendbetreuer des ASV Winsen/Aller e.V.